Der häufigste Fehler bei der BU-Absicherung im Medizinstudium ist das Aufschieben des Abschlusses auf die Zeit nach der Approbation – dabei profitieren Medizinstudierende von niedrigeren Beiträgen, besserer Gesundheit und einer Nachversicherungsgarantie, die eine spätere Anpassung ohne erneute Gesundheitsprüfung ermöglicht. Wer zu lange wartet, riskiert zudem, dass zwischenzeitlich aufgetretene Erkrankungen zu Ausschlüssen oder Risikozuschlägen führen.
Hintergrund
Eine BU-Versicherung im Studium kostet je nach Anbieter 30–60 Euro monatlich für eine Absicherung von 1.000–1.500 Euro. Entscheidend ist die Wahl eines Tarifs mit echter Umorganisationsklausel und Verzicht auf abstrakte Verweisung – Studierende sollten darauf achten, dass die spätere ärztliche Tätigkeit als Maßstab für die Berufsunfähigkeit gilt. Die Nachversicherungsgarantie erlaubt eine Erhöhung der BU-Rente bei Berufseinstieg, Heirat oder Geburt eines Kindes ohne neue Gesundheitsfragen.
Wann gilt das nicht?
Bei bereits bestehenden schweren Vorerkrankungen (z. B. psychischen Erkrankungen, Diabetes Typ 1) kann ein BU-Abschluss im Studium schwierig sein. In solchen Fällen sind Alternativen wie die Grundfähigkeitsversicherung oder eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung zu prüfen.
Ärzteversichert berät Medizinstudierende frühzeitig zur optimalen BU-Absicherung und vergleicht Tarife, die speziell auf den späteren Arztberuf zugeschnitten sind.
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