Der häufigste Fehler bei der BU-Dynamik ist das wiederholte Ablehnen der jährlichen Dynamikerhöhung, was nach zweimaligem Widerspruch in Folge zum dauerhaften Verlust des Dynamik-Rechts führen kann – die BU-Rente bleibt dann auf dem ursprünglichen Niveau, obwohl das Einkommen des Arztes erheblich gestiegen ist. Gerade bei Ärzten, deren Gehalt von der Assistenzzeit bis zur Facharztreife massiv ansteigt, ist die Dynamik essenziell.

Hintergrund

Die BU-Dynamik erhöht jährlich die versicherte BU-Rente (und den Beitrag) um einen festgelegten Prozentsatz (typisch 3–5 %) ohne erneute Gesundheitsprüfung. Alternativ bieten viele Tarife eine Nachversicherungsgarantie bei bestimmten Lebensereignissen (Beförderung, Heirat, Kindgeburt, Niederlassung). Fehler: Die Dynamik wird als reine Beitragserhöhung wahrgenommen und pauschal abgelehnt, statt die Angemessenheit der BU-Rente im Verhältnis zum aktuellen Einkommen zu prüfen. Ein Assistent mit 1.500 Euro BU-Rente, der als Oberarzt 8.000 Euro netto verdient, ist dramatisch unterversichert.

Wann gilt das nicht?

Kurz vor Vertragsende oder im Ruhestandsalter kann die Dynamik sinnvollerweise abgelehnt werden. Wenn die BU-Rente bereits das tarifliche Maximum erreicht hat, ist eine weitere Erhöhung nicht möglich.

Ärzteversichert überprüft regelmäßig, ob die BU-Absicherung von Ärzten mit ihrer Einkommensentwicklung Schritt hält, und empfiehlt gezielte Anpassungen.

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