Der häufigste Fehler bei BU-Risikoklassen für Ärzte ist die falsche Berufsgruppeneinstufung, die zu unnötig hohen Beiträgen oder – schlimmer – zu unzureichendem Schutz führt. Nicht alle Versicherer stufen Ärzte gleich ein: Während manche Anbieter alle Ärzte in die beste Risikogruppe (Gruppe 1) einordnen, differenzieren andere nach Fachrichtung, und operative Ärzte zahlen bis zu 50 % mehr als konservativ tätige Mediziner.

Hintergrund

BU-Versicherer teilen Berufe in Risikoklassen von 1 (niedrigstes Risiko) bis 4+ (höchstes Risiko) ein. Ärzte liegen meist in den Gruppen 1 oder 2, aber die Einstufung variiert erheblich: Allgemeinmediziner und Internisten werden häufig in Gruppe 1 eingestuft, Chirurgen, Anästhesisten und Notfallmediziner oft in Gruppe 1+ oder 2. Ein Versichererwechsel kann allein durch bessere Einstufung mehrere hundert Euro jährlich sparen. Medizinstudierende werden ebenfalls unterschiedlich behandelt – manche Versicherer stufen ab Beginn als Arzt ein, andere erst nach Approbation.

Wann gilt das nicht?

Bei Versicherern mit pauschaler Ärztegruppe (alle Ärzte Gruppe 1) spielt die Fachrichtung keine Rolle für den Beitrag. Bei Gruppenverträgen über Ärztekammern oder Versorgungswerke entfällt die individuelle Risikoklasseneinstufung.

Ärzteversichert vergleicht die Berufsgruppeneinstufung verschiedener BU-Versicherer und findet für jede ärztliche Fachrichtung die günstigste Einstufung.

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