Der häufigste Fehler bei der CEREC-Investition in der Zahnarztpraxis ist eine unrealistische Wirtschaftlichkeitsberechnung, die die tatsächlichen Nutzungszeiten überschätzt und die laufenden Kosten für Materialblöcke, Wartung und Software-Updates unterschätzt – bei einem Anschaffungspreis von 100.000–180.000 Euro amortisiert sich das System nur bei ausreichender Fallzahl und korrekter Kalkulation der Materialkosten pro Restauration.

Hintergrund

CEREC-Systeme ermöglichen die chairside-Herstellung von Keramik-Restaurationen in einer Sitzung. Die Wirtschaftlichkeit hängt von der Fallzahl ab: Ab etwa 8–12 CEREC-Restaurationen pro Woche wird die Investition in der Regel rentabel. Finanzierungsfehler: Kauf statt Leasing ohne Berücksichtigung der AfA-Vorteile, keine Verhandlung des Servicevertrags, fehlende Elektronikversicherung für das Gerät. Die steuerliche Abschreibung erfolgt über 8–10 Jahre (AfA-Tabelle für Medizingeräte). Ohne Elektronikversicherung trägt der Zahnarzt bei Totalschaden das volle Investitionsrisiko.

Wann gilt das nicht?

Für Praxen mit geringem Zahnersatz-Anteil oder überwiegend GKV-Patienten, die selten Vollkeramik-Restaurationen wünschen, rechnet sich die CEREC-Investition möglicherweise nicht. In diesen Fällen kann die Zusammenarbeit mit einem Dentallabor wirtschaftlicher sein.

Ärzteversichert berät Zahnärzte zur optimalen Absicherung von Praxisinvestitionen wie CEREC-Systemen und prüft den Versicherungsschutz für hochwertige Medizintechnik.

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