Der häufigste Fehler bei der Elektronikversicherung für die Arztpraxis ist die Unterversicherung oder der vollständige Verzicht auf diese Police, obwohl moderne Arztpraxen Medizintechnik und IT im Wert von 50.000–500.000 Euro betreiben. Die Inhaltsversicherung deckt elektronische Geräte oft nur eingeschränkt ab – Überspannung, Bedienfehler und Kurzschluss sind in vielen Standardpolicen nicht enthalten.

Hintergrund

Die Elektronikversicherung ist eine Allgefahrenversicherung, die alle Schäden an elektronischen Geräten abdeckt, die nicht explizit ausgeschlossen sind – einschließlich Überspannung, Bedienfehler, Kurzschluss, Feuchtigkeit und Sabotage. Versicherbar sind: medizinische Geräte (Ultraschall, Röntgen, EKG, Laser), IT-Infrastruktur (Server, PCs, TI-Konnektor), Telefonanlage und Datenträger inklusive Datenwiederherstellungskosten. Fehler: keine Anpassung der Versicherungssumme bei Neuanschaffungen, fehlende Mehrkostenversicherung (für Mehrkosten bei Wiederbeschaffung) und kein Einschluss mobiler Geräte (Tablet, Notebook für Hausbesuche).

Wann gilt das nicht?

Für reine Verschleißschäden und planmäßige Wartung leistet die Elektronikversicherung nicht. Geräte über der wirtschaftlichen Nutzungsdauer können zu Neuwert nur versichert werden, wenn dies tariflich vereinbart ist.

Ärzteversichert erstellt ein individuelles Elektronik-Inventar für Arztpraxen und empfiehlt eine bedarfsgerechte Elektronikversicherung mit ausreichender Deckung.

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →