Der häufigste Fehler beim ETF-Sparplan für Ärzte ist der zu späte Start – viele Ärzte beginnen erst nach der Niederlassung mit dem systematischen Vermögensaufbau, obwohl bereits während der Assistenzarztzeit ein Sparplan von 200–500 Euro monatlich über 30 Jahre zu einem sechsstelligen Vermögen anwachsen kann. Ebenso wird der Sparplan bei Gehaltserhöhungen nicht proportional angepasst.
Hintergrund
ETF-Sparpläne sind für Ärzte besonders geeignet, da sie kostengünstig, automatisiert und flexibel sind. Empfehlung: 10–20 % des Nettoeinkommens in einen breit diversifizierten ETF-Sparplan investieren. Fehler: Sparplan in volatilen Phasen stoppen (gerade dann ist der Cost-Average-Effekt vorteilhaft), ausschüttende statt thesaurierende ETFs wählen (Steuerstundung entfällt), den Sparerfreibetrag nicht nutzen und zu viele verschiedene ETFs besparen (unnötige Komplexität bei kleinen Beträgen).
Wann gilt das nicht?
Ärzte mit hohen Schulden aus der Praxisfinanzierung sollten zunächst die Tilgung priorisieren, wenn der Darlehenszins über der erwarteten ETF-Rendite liegt. In der Ansparphase für eine Praxisgründung (Horizont unter fünf Jahren) ist ein Tagesgeldkonto sicherer.
Ärzteversichert empfiehlt Ärzten, den ETF-Sparplan als Baustein der Altersvorsorge neben Versorgungswerk und privater Vorsorge frühzeitig einzurichten.
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