Der häufigste Fehler bei der Familienversicherung in der PKV ist die Annahme, dass Kinder und nicht berufstätige Ehepartner kostenlos mitversichert sind wie in der GKV – tatsächlich benötigt in der PKV jedes Familienmitglied einen eigenen Vertrag mit eigenem Beitrag, was bei einer Familie mit zwei Kindern schnell 400–800 Euro monatlich zusätzlich kosten kann.

Hintergrund

In der PKV muss für jedes Familienmitglied ein eigener Tarif abgeschlossen werden. Für Kinder sind die Beiträge niedriger (typisch 100–200 Euro monatlich), da keine Altersrückstellungen gebildet werden. Nicht berufstätige Ehepartner zahlen den vollen PKV-Beitrag. Fehler: Kinder werden bei einem teuren Tarif versichert, obwohl günstigere Kindertarife ausreichen, der Ehepartner bleibt in der GKV ohne Prüfung der Wirtschaftlichkeit, und bei Trennung/Scheidung wird die Versicherungssituation nicht rechtzeitig angepasst. Wichtig: Kinder von PKV-versicherten Ärzten können nicht in die GKV-Familienversicherung, wenn der PKV-versicherte Elternteil das höhere Einkommen hat.

Wann gilt das nicht?

Wenn der nicht ärztlich tätige Partner GKV-pflichtversichert ist und das niedrigere Einkommen hat, können die Kinder kostenlos in der GKV familienversichert werden. Bei Verbeamtung des Arztes übernimmt die Beihilfe einen Teil der Kosten für Familienangehörige.

Ärzteversichert berechnet die optimale Krankenversicherungslösung für Arztfamilien und berücksichtigt dabei alle Familienmitglieder und deren individuelle Situation.

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