Der häufigste Fehler beim Family Office für Ärzte ist die Beauftragung ohne klare Prüfung der Vergütungsstruktur und möglicher Interessenkonflikte – viele Multi-Family-Offices erhalten Provisionen von Produktanbietern, was die Unabhängigkeit der Beratung beeinträchtigt. Ein Family Office lohnt sich zudem erst ab einem liquiden Vermögen von mindestens 1–2 Millionen Euro.

Hintergrund

Family Offices bieten eine ganzheitliche Vermögensverwaltung: Anlagemanagement, Steuerplanung, Immobilienverwaltung, Nachfolgeplanung und Versicherungsoptimierung. Für wohlhabende Ärzte (insbesondere nach Praxisverkauf oder mit Erbvermögen) kann dies sinnvoll sein. Vergütungsmodelle: Honorarbasiert (typisch 0,5–1,5 % des verwalteten Vermögens pro Jahr), provisionsbasiert oder gemischt. Fehler: keine Due Diligence zum Family Office (Referenzen, BaFin-Registrierung, Track Record), fehlende Transparenz über Gesamtkosten inklusive Transaktionsgebühren und keine vertragliche Regelung zur Berichterstattung und Performancemessung.

Wann gilt das nicht?

Ärzte mit einem Vermögen unter 500.000 Euro fahren mit einem kostengünstigen ETF-Portfolio und einem Honorarberater besser. Für die reine Versicherungsberatung ist ein spezialisierter Versicherungsmakler effizienter als ein Family Office.

Ärzteversichert bietet Ärzten eine unabhängige Versicherungs- und Finanzberatung und arbeitet bei Bedarf mit spezialisierten Family Offices zusammen.

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