Der häufigste Fehler bei der Finanzberatung für Ärzte ist die fehlende Spezialisierung des Beraters auf die Besonderheiten des Arztberufs – Versorgungswerk-Ansprüche, berufsständische Versicherungslösungen, Praxisfinanzierung und die ärztliche Steuerbelastung erfordern spezifisches Fachwissen, das allgemeine Finanzberater selten mitbringen. Ärzte unterschreiben dadurch oft Produkte, die für ihre Situation ungeeignet sind.
Hintergrund
Typische Beratungsfehler bei Ärzten: Empfehlung einer Riester-Rente trotz Befreiung von der DRV (keine Zulagenberechtigung), Verkauf teurer geschlossener Fonds als Steuersparmodell, fehlende Berücksichtigung des Versorgungswerks bei der Altersvorsorgeplanung (dadurch Übergewichtung von Rentenversicherungen) und Nichtbeachtung der hohen Einkommensdynamik (Assistenzarzt zu Chefarzt). Ärzte sollten prüfen: Ist der Berater Honorarberater oder provisionsbasiert? Hat er Erfahrung mit Heilberuflern? Kennt er die Versorgungswerke?
Wann gilt das nicht?
Für einfache Standardprodukte (Haftpflicht, Hausrat) ist keine ärztespezifische Beratung notwendig. Bei ausschließlich angestellten Ärzten ohne Praxisbeteiligung ist der Beratungsbedarf geringer.
Ärzteversichert ist auf die Finanzberatung von Ärzten spezialisiert und berücksichtigt systematisch alle ärztespezifischen Besonderheiten bei Versicherung und Vorsorge.
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