Der häufigste Fehler bei der Finanzplanung für Assistenzärzte ist das Aufschieben aller finanziellen Entscheidungen auf die Zeit nach der Facharztprüfung – dabei sind die Weichenstellungen in der Assistenzzeit besonders wertvoll, weil BU-Versicherungen günstiger sind, der Zinseszinseffekt bei der Altersvorsorge maximiert wird und die DRV-Befreiung fristgerecht beantragt werden muss.

Hintergrund

Prioritäten für Assistenzärzte: Befreiung von der DRV zugunsten des Versorgungswerks (Frist: drei Monate), BU-Versicherung abschließen (niedrigere Beiträge, bessere Gesundheit), Berufshaftpflicht prüfen (Arbeitgeber-Police ausreichend?), PKV vs. GKV bewerten, Studienkredite und BAföG tilgen und einen ETF-Sparplan starten. Fehler: kein Budget-Überblick über Einnahmen und Ausgaben, Abschluss teurer Kapitallebensversicherungen über Strukturvertriebe, fehlende Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung und keine Nutzung der günstigen Konditionen für Berufseinsteiger.

Wann gilt das nicht?

Assistenzärzte mit bereits vorhandener Vermögensbasis (Erbschaft, Partner-Einkommen) können andere Prioritäten setzen. Bei sehr kurzer Restweiterbildungszeit kann der Fokus auf die Facharztprüfung liegen.

Ärzteversichert bietet Assistenzärzten eine strukturierte Finanzplanung, die alle karrierephasenspezifischen Absicherungsfragen adressiert.

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