Der häufigste Fehler bei Gold als Anlage für Ärzte ist ein zu hoher Portfolioanteil – Finanzexperten empfehlen maximal 5–10 % des Gesamtvermögens in Gold, da es keine laufenden Erträge (Zinsen, Dividenden) generiert und langfristig hinter einem breit diversifizierten Aktienportfolio zurückbleibt. Viele Ärzte kaufen Gold aus Angstmotivation in Krisenzeiten zu Höchstpreisen.

Hintergrund

Gold als Portfoliobaustein bietet: Inflationsschutz, Krisenwährungseigenschaft, Diversifikation (geringe Korrelation zu Aktien) und Steuerfreiheit nach einem Jahr Haltedauer (§ 23 EStG). Fehler: Kauf von Goldmünzen mit hohem Aufschlag (Sammlermünzen statt Anlagemünzen), keine Berücksichtigung von Lagerkosten (Bankschließfach: 50–200 € p.a.), Kauf über unseriöse Anbieter mit überhöhten Preisen, fehlende Versicherung des physischen Goldes und Kauf von Gold-ETCs statt physischem Gold ohne Verständnis der Emittentenrisiken.

Wann gilt das nicht?

Als Beimischung von 5–10 % des Portfolios ist Gold eine sinnvolle Diversifikation für Ärzte mit langfristigem Anlagehorizont. Bei sehr großem Vermögen kann Gold auch als physische Rücklage für Extremszenarien dienen.

Ärzteversichert berücksichtigt Gold und andere Sachwerte bei der Gesamtvermögensanalyse und stellt sicher, dass die Versicherungsstrategie zum Anlageportfolio passt.

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