Der häufigste Fehler bei der Immobilie als Altersvorsorge für Ärzte ist die Verwechslung von Wertsteigerung mit tatsächlicher Rendite, da Instandhaltung, Verwaltung und Mietausfallrisiko die Bruttorendite erheblich mindern. Viele Ärzte finanzieren zudem mit zu geringem Eigenkapital und hoher Tilgung, was die Liquidität für die Praxis gefährdet. Auch die steuerliche Abschreibung (AfA) wird häufig nicht optimal genutzt.
Hintergrund
Immobilien bieten Ärzten durch die lineare AfA von 2–3 % steuerliche Vorteile, die bei hohem Grenzsteuersatz besonders ins Gewicht fallen. Typische Fehler sind der Kauf ohne professionelle Standortanalyse, die Unterschätzung der Erwerbsnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Makler: 10–15 % des Kaufpreises) und die fehlende Berücksichtigung von Sonderumlagen bei Eigentumswohnungen. Auch die Kombination aus Praxiskredit und Immobilienfinanzierung wird selten gesamtheitlich betrachtet.
Wann gilt das nicht?
Selbstgenutzte Praxisimmobilien folgen anderen Bewertungskriterien als Kapitalanlage-Immobilien. Bei bereits schuldenfreiem Wohneigentum verschiebt sich der Fokus auf Diversifikation statt weitere Immobilieninvestitionen.
Ärzteversichert hilft Ärzten, Immobilieninvestitionen als Baustein der Altersvorsorge realistisch zu bewerten und mit anderen Vorsorgeformen abzugleichen.
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