Der häufigste Fehler bei Immobilienfonds für Ärzte ist die Unterschätzung der Weichkosten (Agio, Vertriebskosten, Fondsmanagement), die bei geschlossenen Fonds bis zu 20 % der Anlagesumme betragen können. Offene Immobilienfonds bieten zwar mehr Liquidität, unterliegen aber seit 2013 Mindesthalte- und Rückgabefristen, die bei kurzfristigem Kapitalbedarf zum Problem werden. Viele Ärzte berücksichtigen zudem nicht, wie sich Fondserträge steuerlich auf ihr Gesamteinkommen auswirken.

Hintergrund

Offene Immobilienfonds investieren in gewerbliche Immobilien und schütten Erträge aus Mieteinnahmen aus. Geschlossene Fonds sind unternehmerische Beteiligungen mit Totalverlustrisiko. Typische Fehler: Ärzte zeichnen geschlossene Fonds auf Empfehlung von Vertriebsberatern ohne eigene Prüfung der Prospektangaben, lesen das Kleingedruckte zu Nachschusspflichten nicht und planen die Mindesthaltedauer von zwölf Monaten plus zwölfmonatiger Rückgabefrist bei offenen Fonds nicht ein.

Wann gilt das nicht?

REITs (Real Estate Investment Trusts) und Immobilien-ETFs unterliegen anderen Regelungen als klassische Immobilienfonds und bieten tägliche Handelbarkeit. Beimischungen unter 10 % des Gesamtportfolios haben einen geringeren Einfluss auf die Gesamtperformance.

Ärzteversichert analysiert Immobilienfonds im Kontext des gesamten Vermögensaufbaus von Ärzten und zeigt kostengünstige Alternativen auf.

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