Der häufigste Fehler beim Immobilieninvestment für Ärzte ist der Kauf einer Immobilie ohne fundierte Standort- und Marktanalyse, allein auf Basis steuerlicher Anreize. Viele Ärzte investieren in Denkmalschutz-Immobilien oder Neubauobjekte mit überhöhtem Kaufpreis, bei denen die Steuerersparnis den tatsächlichen Wertverlust nicht kompensiert. Zudem wird die Gesamtfinanzierungsbelastung aus Praxiskredit und Immobiliendarlehen häufig nicht gesamtheitlich bewertet.
Hintergrund
Ärzte gelten bei Banken als kreditwürdige Berufsgruppe und erhalten Finanzierungen zu Sonderkonditionen. Das verleitet zu überdimensionierten Investments. Typische Fehler: keine Berücksichtigung der Mietrendite nach Kosten (Nettomietrendite unter 3 % ist oft unrentabel), fehlende Instandhaltungsrücklagen und der Verzicht auf Mietausfallversicherungen. Auch die Spekulationsfrist von zehn Jahren nach §23 EStG wird bei vorzeitigem Verkauf regelmäßig übersehen.
Wann gilt das nicht?
Selbstgenutzte Praxisimmobilien dienen dem Betriebsvermögen und unterliegen anderen steuerlichen und wirtschaftlichen Kriterien. Bei sehr hohem Eigenkapitalanteil entfällt das Fremdfinanzierungsrisiko.
Ärzteversichert begleitet Ärzte bei Immobilienentscheidungen mit unabhängiger Analyse der Gesamtvermögenssituation und passender Absicherungsstrategie.
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