Der häufigste Fehler bei der Kapitalanlage zur Altersvorsorge für Ärzte ist die mangelnde Diversifikation – viele Mediziner konzentrieren ihr Vermögen auf eine einzelne Immobilie oder einen einzigen Fonds. Zudem werden die laufenden Kosten von Versicherungsprodukten und aktiv gemanagten Fonds unterschätzt, die über 30 Jahre einen erheblichen Teil der Rendite aufzehren. Auch der Anlagehorizont wird häufig falsch eingeschätzt, was zu vorzeitigen Verkäufen mit Verlust führt.
Hintergrund
Ärzte haben durch Versorgungswerk-Beiträge bereits eine Basisabsicherung, die aber häufig nicht den gewünschten Lebensstandard im Ruhestand sichert. Die zusätzliche Kapitalanlage sollte auf die Versorgungswerkleistung abgestimmt sein. Typische Fehler: keine Berücksichtigung der Inflation bei der Zielberechnung, Abschluss teurer Lebensversicherungen statt kostengünstiger ETF-Sparpläne und fehlende Rebalancing-Strategie im Portfolio.
Wann gilt das nicht?
Ärzte mit sehr hohen Versorgungswerkansprüchen und geringem Konsumbedarf im Alter benötigen möglicherweise keine ergänzende Kapitalanlage. Bei Schulden mit hohen Zinsen sollte die Tilgung Vorrang vor der Kapitalanlage haben.
Ärzteversichert analysiert die Gesamtversorgungssituation von Ärzten und entwickelt darauf abgestimmte Kapitalanlagestrategien.
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