Der häufigste Fehler bei der Kfz-Versicherung für Ärzte ist die Nichtnutzung berufsspezifischer Sondertarife, da Ärzte als schadensarme Berufsgruppe bei vielen Versicherern Rabatte von 10–20 % erhalten. Zudem wird die Selbstbeteiligung in der Vollkasko häufig zu niedrig gewählt, was die Prämie unnötig verteuert. Auch die fehlende Abgrenzung zwischen privater und beruflicher Fahrzeugnutzung führt zu Deckungslücken.

Hintergrund

Ärzte nutzen ihren Pkw häufig für Hausbesuche, Notdienste oder Fahrten zwischen Praxis und Klinik. Diese berufliche Nutzung muss in der Police korrekt angegeben werden, da eine verschwiegene Nutzungsänderung im Schadensfall zur Leistungsverweigerung führen kann. Typische Fehler: kein Werkstattbindungs-Rabatt bei hochwertigem Fahrzeug, fehlender Schutzbrief für Notdienstfahrten und die Nichtberücksichtigung von Sondereinstufungen über den Berufsverband.

Wann gilt das nicht?

Praxisfahrzeuge, die ausschließlich betrieblich genutzt werden, gehören in die gewerbliche Flottenversicherung. Leasingfahrzeuge haben oft vorgeschriebene Versicherungsbedingungen des Leasinggebers.

Ärzteversichert vergleicht Kfz-Versicherungen mit ärztespezifischen Sondertarifen und optimiert die Deckung für berufliche und private Nutzung.

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