Der häufigste Fehler bei der KIM-Nutzung (Kommunikation im Medizinwesen) in Arztpraxen ist die mangelhafte Integration in den bestehenden Praxisworkflow, sodass KIM-Nachrichten nicht regelmäßig abgerufen oder bearbeitet werden. Viele Praxen nutzen KIM nur für die eAU-Übermittlung und verschenken das Potenzial für sichere Arztbriefe und Befundübermittlung. Auch die korrekte Adressierung über das KIM-Adressbuch bereitet häufig Schwierigkeiten.

Hintergrund

KIM ist der offizielle Kommunikationskanal der Telematikinfrastruktur und ermöglicht die verschlüsselte, rechtsverbindliche Kommunikation zwischen Leistungserbringern. Typische Fehler: Praxisteam ist nicht im Umgang mit KIM geschult, Nachrichten werden nicht zeitnah bearbeitet, Anhänge überschreiten die maximale Dateigröße und die KIM-Adresse wird nicht regelmäßig im Verzeichnisdienst aktualisiert. Auch die Verwechslung von KIM mit regulärer E-Mail führt zu Datenschutzverstößen.

Wann gilt das nicht?

Praxen ohne TI-Anbindung (was zunehmend sanktioniert wird) können KIM nicht nutzen. Rein interne Kommunikation innerhalb einer Praxis erfordert kein KIM.

Ärzteversichert informiert Praxisteams über die korrekte Nutzung digitaler Kommunikationskanäle und die passende Absicherung gegen Cyberrisiken.

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