Der häufigste Fehler bei der Investition in ophthalmologische Lasergeräte ist die unzureichende Wirtschaftlichkeitsanalyse vor der Anschaffung – viele Augenärzte kalkulieren nur die Anschaffungskosten, nicht aber Wartung, Verbrauchsmaterial, Schulung und Auslastungsbedarf. Lasergeräte im Wert von 100.000 bis 500.000 Euro amortisieren sich nur bei ausreichender Behandlungsfrequenz. Auch die Versicherung der Geräte gegen Maschinenbruch und Ertragsausfall wird häufig versäumt.
Hintergrund
Augenlaser (Excimer, Femtosekunden, SLT, YAG) sind Hochrisikoinvestitionen mit schneller technologischer Obsoleszenz. Typische Fehler: kein Vergleich zwischen Kauf, Leasing und Pay-per-Use-Modellen, fehlender Investitionsabzugsbetrag (IAB) vor der Anschaffung und Nichtberücksichtigung der AfA-Nutzungsdauer. Auch die Zulassungsvoraussetzungen für bestimmte Laserbehandlungen und die erforderlichen Fortbildungsnachweise werden bei der Investitionsentscheidung übersehen.
Wann gilt das nicht?
Bei geringer Patientennachfrage kann ein Kooperationsmodell mit einem Laserzentrum wirtschaftlicher sein als die eigene Anschaffung. Angestellte Augenärzte investieren nicht selbst in Geräte.
Ärzteversichert berät Augenärzte zur Absicherung teurer Geräteinvestitionen und vermittelt Maschinenbruch- und Betriebsunterbrechungsversicherungen.
Persönliche Beratung zu diesem Thema?
Kostenfreie Erstberatung anfragen →