Der häufigste Fehler bei der Pflegezusatzversicherung für Ärzte ist der zu späte Abschluss – mit zunehmendem Alter steigen die Beiträge erheblich und Vorerkrankungen können zum Ausschluss oder Risikozuschlag führen. Viele Ärzte schließen die Pflegezusatzversicherung erst ab 50 ab, obwohl ein Abschluss zwischen 35 und 45 Jahren deutlich günstigere Beiträge sichert. Auch die gewählte Leistungshöhe ist häufig zu niedrig, um die tatsächliche Pflegelücke zu schließen.

Hintergrund

Die Pflegezusatzversicherung gibt es als Pflegetagegeld (pauschal pro Tag), Pflegekostenversicherung (Erstattung tatsächlicher Kosten) und Pflegerente (lebenslange Rente ab Pflegefall). Typische Fehler: keine Dynamisierung der Leistung (Inflationsausgleich), Wahl eines Tarifs ohne Leistung bei Pflegegrad 1, fehlende Beitragsbefreiung im Leistungsfall und Nichtbeachtung von Wartezeiten.

Wann gilt das nicht?

Ärzte mit sehr hohem Vermögen können eine Selbstversicherung des Pflegerisikos erwägen. Bei bereits bestehenden schweren Vorerkrankungen ist ein Abschluss oft nicht mehr möglich.

Ärzteversichert vergleicht Pflegezusatzversicherungen und berechnet die individuelle Pflegelücke für Ärzte in jeder Karrierephase.

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