Der häufigste Fehler bei der PKV-Anwartschaft ist die Wahl der falschen Anwartschaftsform – die kleine Anwartschaft sichert nur den Gesundheitsstatus, während die große Anwartschaft zusätzlich Altersrückstellungen aufbaut und damit langfristig deutlich günstiger ist, aber höhere laufende Kosten verursacht. Viele Ärzte versäumen zudem die Frist zur Umstellung in eine Anwartschaft bei vorübergehendem Wechsel in die GKV (z. B. bei Auslandsaufenthalt oder Elternzeit) und verlieren ihre Gesundheitseinstufung.
Hintergrund
Die PKV-Anwartschaft ermöglicht die Rückkehr in den alten Tarif ohne erneute Gesundheitsprüfung. Die große Anwartschaft kostet typischerweise 30–80 % des Vollbeitrags, die kleine Anwartschaft 5–20 %. Typische Fehler: keine rechtzeitige Beantragung vor dem Wechsel in die GKV, Verwechslung von Anwartschaft und Ruhendstellung (unterschiedliche Rechtsfolgen) und Nichtbeachtung der maximalen Anwartschaftsdauer.
Wann gilt das nicht?
Bei endgültigem Wechsel in die GKV ohne Rückkehrabsicht ist eine Anwartschaft nicht sinnvoll. Ärzte über 55 können ohnehin nicht mehr in die GKV zurückkehren.
Ärzteversichert berät Ärzte zur optimalen Anwartschaftsstrategie bei Karrierewechseln, Auslandsaufenthalten und Elternzeit.
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