Der häufigste Fehler beim Vergleich von PKV-Kindertarifen ist die Auswahl nach dem niedrigsten Beitrag, ohne die Leistungen für typische Kindergesundheitsthemen wie Kieferorthopädie, Brillen und Ergotherapie zu prüfen. Viele Ärzte wählen zudem eine hohe Selbstbeteiligung für den Kindertarif, obwohl Kinder häufiger ärztliche Leistungen in Anspruch nehmen und die Selbstbeteiligung sich schnell summiert. Auch die Möglichkeit, das Kind im selben Tarif wie die Eltern zu versichern, wird nicht immer als vorteilhaft erkannt.
Hintergrund
PKV-Kindertarife kosten je nach Versicherer und Leistungsumfang zwischen 80 und 250 Euro monatlich. Typische Fehler: keine Prüfung der Kieferorthopädie-Erstattung (häufigster kostspieliger Behandlungsfall bei Kindern), fehlende Vorsorgeuntersuchungen-Erstattung über die U-Reihe hinaus und Nichtbeachtung der Beitragsentwicklung bei Übergang ins Erwachsenenalter. Auch das Optionsrecht auf Tarifwechsel ohne Gesundheitsprüfung bei Volljährigkeit ist ein wichtiges Vergleichskriterium.
Wann gilt das nicht?
Bei Familienversicherungsberechtigung in der GKV sind Kinder beitragsfrei mitversichert. Bei nur einem PKV-versicherten Elternteil mit niedrigerem Einkommen kann die GKV-Familienversicherung günstiger sein.
Ärzteversichert vergleicht PKV-Kindertarife mit Fokus auf typische Kindergesundheitskosten und langfristige Beitragsentwicklung.
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