Der häufigste Fehler bei der PKV-Wahl für Ärzte ist die Entscheidung für einen Tarif auf Basis einer einzigen Empfehlung, ohne mindestens drei Angebote verschiedener Versicherer mit identischen Leistungsparametern zu vergleichen. Viele Ärzte machen zudem unvollständige oder fehlerhafte Angaben im Gesundheitsfragebogen, was im Leistungsfall zur Vertragskündigung oder Leistungsverweigerung wegen vorvertraglicher Anzeigepflichtverletzung führen kann. Auch die Planung der PKV über die gesamte Lebenszeit wird häufig versäumt.

Hintergrund

Die PKV-Wahl ist eine der langfristigsten Finanzentscheidungen im Leben eines Arztes. Typische Fehler: keine Berücksichtigung der Familienplanung (PKV-Kinderbeiträge), Wahl eines zu niedrigen Krankentagegeld-Tagessatzes, Vernachlässigung der Zahnleistungen und fehlende Prüfung ärztespezifischer Sondertarife. Auch die Wahl des Versicherungsbeginns (ideal: zum Karrierestart) wird häufig verpasst.

Wann gilt das nicht?

Ärzte unter der Versicherungspflichtgrenze müssen in der GKV bleiben und können nur eine PKV-Zusatzversicherung abschließen. Verbeamtete Ärzte mit Beihilfeanspruch wählen einen Restkostentarif statt einer Vollversicherung.

Ärzteversichert begleitet Ärzte bei der PKV-Wahl mit individueller Bedarfsanalyse und langfristiger Beitragsprojektion.

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