Der häufigste Fehler bei der Rentenlücke von Ärzten ist die Annahme, dass das ärztliche Versorgungswerk allein den gewohnten Lebensstandard im Ruhestand sichert, obwohl die Versorgungswerk-Rente typischerweise nur 40–60 % des letzten Nettoeinkommens ersetzt. Ärzte mit einem Nettoeinkommen von 8.000 Euro monatlich müssen mit einer Rentenlücke von 2.000 bis 4.000 Euro rechnen. Frühzeitige Planung ist der Schlüssel zur Schließung dieser Lücke.

Hintergrund

Die Rentenlücke beschreibt die Differenz zwischen dem gewünschten Einkommen im Ruhestand und den tatsächlichen Rentenansprüchen. Häufige Fehler:

  • Ausgaben im Ruhestand unterschätzt: Zwar entfallen Praxiskosten, doch Gesundheitsausgaben, Pflege und PKV-Beiträge steigen im Alter deutlich.
  • Inflation nicht berücksichtigt: Die Kaufkraft einer heute prognostizierten Rente reduziert sich über 20–30 Jahre erheblich.
  • Nur ein Vorsorgebaustein betrachtet: Versorgungswerk, private Vorsorge, Immobilien und Kapitalerträge müssen gemeinsam analysiert werden.
  • Zu spät begonnen: Wer erst mit 50 Jahren die Rentenlücke berechnet, hat weniger Spielraum für den Vermögensaufbau.

Wann gilt das nicht?

Ärzte mit umfangreichem Immobilienvermögen, hohem Kapitalstock oder geplantem Praxisverkaufserlös können eine geringere Rentenlücke aufweisen. Auch bei bescheidenem Lebensstil im Ruhestand fällt die Lücke kleiner aus.

Ärzteversichert berechnet die individuelle Rentenlücke für Ärzte und entwickelt eine maßgeschneiderte Strategie zur Schließung.

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