Der häufigste Fehler bei der Risikolebensversicherung für Ärzte ist eine zu niedrig angesetzte Versicherungssumme, die weder laufende Kreditverpflichtungen noch den langfristigen Einkommensausfall für die Familie ausreichend absichert. Als Faustregel gilt: Die Versicherungssumme sollte mindestens das Drei- bis Fünffache des Jahresbruttoeinkommens betragen, bei laufender Praxisfinanzierung zusätzlich die Restschuld. Ärzte haben aufgrund ihrer Bonität in der Regel Zugang zu besonders günstigen Tarifen.

Hintergrund

Die Risikolebensversicherung ist die wichtigste Absicherung für Familien mit Kindern. Typische Fehler:

  • Laufzeit endet zu früh: Die Police sollte mindestens bis zur finanziellen Unabhängigkeit der Kinder laufen – nicht nur bis zum Ende der Praxisfinanzierung.
  • Kreuzweise Absicherung vergessen: In Doppelverdiener-Haushalten sollten sich beide Partner gegenseitig absichern.
  • Nachversicherungsgarantie nicht genutzt: Bei Heirat, Geburt oder Praxisgründung kann die Summe ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöht werden.
  • Raucher-Tarif trotz Nichtraucher-Status: Der Tarifunterschied beträgt oft 50–100 % – eine falsche Einstufung kostet jährlich mehrere Hundert Euro.

Wann gilt das nicht?

Alleinstehende Ärzte ohne Unterhaltspflichten und ohne Kreditverpflichtungen benötigen in der Regel keine Risikolebensversicherung. Auch bei ausreichendem Vermögen kann der Bedarf entfallen.

Ärzteversichert vergleicht Risikolebensversicherungen für Ärzte und berücksichtigt dabei Praxisfinanzierung, Familienplanung und Versorgungswerk-Leistungen.

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