Der häufigste Fehler beim Sabbatical für Ärzte ist die mangelnde Absicherung des Versicherungsschutzes während der Auszeit, insbesondere bei PKV, Berufsunfähigkeitsversicherung und Berufshaftpflicht. Bei einer mehrmonatigen Praxisschließung oder Freistellung entfallen regelmäßig Arbeitgeberzuschüsse, und Versorgungswerk-Beiträge müssen eigenständig weiter geleistet werden. Ohne vorherige Planung entstehen Deckungslücken, die im Ernstfall existenzbedrohend sein können.

Hintergrund

Ein Sabbatical bietet Ärzten die Möglichkeit zur Erholung, Weiterbildung oder ehrenamtlichen Tätigkeit. Typische Fehler:

  • Versorgungswerk-Beiträge ausgesetzt: Beitragsfreie Zeiten reduzieren die Rentenanwartschaft dauerhaft – eine Mindestbeitragszahlung sollte aufrechterhalten werden.
  • BU-Versicherung nicht informiert: Manche Tarife setzen eine berufliche Tätigkeit voraus – ohne Meldung kann der Versicherungsschutz eingeschränkt sein.
  • Praxisvertretung nicht abgesichert: Bei niedergelassenen Ärzten muss die Vertretung vertraglich geregelt und haftpflichtversichert sein.
  • Krankenversicherung im Ausland ungeklärt: Bei Sabbaticals außerhalb der EU ist eine separate Auslandskrankenversicherung erforderlich.

Wann gilt das nicht?

Bei kurzen Auszeiten von bis zu vier Wochen greifen in der Regel die bestehenden Versicherungsverträge ohne Anpassungsbedarf. Auch bei Sabbaticals im Rahmen eines Zeitwertkontenmodells sind viele Absicherungsfragen bereits geregelt.

Ärzteversichert erstellt für Ärzte einen individuellen Absicherungsplan vor dem Sabbatical und stellt sicher, dass alle Versicherungen lückenlos weiterlaufen.

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