Eine Hausratversicherung ist für Ärzte besonders wichtig, da der private Hausstand häufig überdurchschnittlich wertvoll ist und eine Unterversicherung im Schadensfall zu erheblichen finanziellen Einbußen führt. Erfahrungsgemäß unterschätzen viele Ärzte den Wert ihres Hausrats um 20–40 Prozent. Ein jährlicher Versicherungscheck schützt vor bösen Überraschungen.

Hintergrund

Bewährt hat sich die Wahl eines Tarifs mit Unterversicherungsverzicht, bei dem die Versicherungssumme pauschal nach Wohnfläche berechnet wird. Ärzte, die im Homeoffice mit medizinischen Geräten oder teurer IT arbeiten, sollten prüfen, ob diese Gegenstände in der Hausratpolice mitversichert sind oder eine separate Klausel benötigen. Ein häufiger Tipp aus der Praxis: Wertgegenstände fotografisch dokumentieren und die Belege digital sichern, um im Schadensfall die Nachweispflicht zu vereinfachen.

Wann gilt das nicht?

Für Praxisräume greift die Hausratversicherung nicht – hier ist eine Inhaltsversicherung erforderlich. Auch Schäden durch grobe Fahrlässigkeit sind nicht in jedem Tarif automatisch mitversichert und sollten als Klausel eingeschlossen werden.

Ärzteversichert prüft für Ärzte, ob die bestehende Hausratpolice zum tatsächlichen Absicherungsbedarf passt, und identifiziert typische Deckungslücken.

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