Die Niederlassung als HNO-Arzt bietet den Vorteil einer konstant hohen Patientennachfrage und vielfältiger Spezialisierungsmöglichkeiten in Allergologie, Phoniatrie oder plastischer Chirurgie. Nachteilig sind die hohen Investitionskosten für Endoskope, Audiometer und OP-Ausstattung sowie das erhöhte Haftungsrisiko bei operativen Eingriffen. Das Verhältnis von konservativer Behandlung und operativer Tätigkeit bestimmt maßgeblich das Praxisprofil.

Hintergrund

Zu den wirtschaftlichen Vorteilen zählen gut vergütete ambulante Operationen, ein breites IGeL-Spektrum und die Möglichkeit, als Belegarzt zusätzliche Erlöse zu generieren. Die Nachteile umfassen hohe laufende Kosten für Gerätewartung und Hygienemanagement, personell aufwändige OP-Vor- und Nachbereitung sowie die Notwendigkeit regelmäßiger Fortbildungen in neuen Operationstechniken. Die Geräteausstattung einer gut ausgestatteten HNO-Praxis liegt typischerweise bei 150.000–300.000 Euro.

Wann gilt das nicht?

HNO-Ärzte, die ausschließlich konservativ arbeiten, haben geringere Investitions- und Haftungsrisiken. Bei Tätigkeit als angestellter Facharzt im Krankenhaus entfallen die Praxisinvestitionskosten vollständig.

Ärzteversichert entwickelt für HNO-Ärzte maßgeschneiderte Absicherungskonzepte, die operative Risiken, Geräteversicherung und Praxisausfallschutz kombinieren.

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