Die effektivste Honoraroptimierung für Vertragsärzte basiert auf einer systematischen Analyse der eigenen Abrechnungsdaten, der gezielten Nutzung aller abrechnungsfähigen EBM-Ziffern und der strategischen Ergänzung durch IGeL-Leistungen. Erfahrene Ärzte empfehlen, mindestens einmal pro Quartal die Abrechnungsstatistiken mit dem Fachgruppendurchschnitt zu vergleichen. So werden Potenziale sichtbar, die im Praxisalltag leicht übersehen werden.

Hintergrund

Ein häufig genannter Tipp ist die vollständige Abrechnung aller Chronikerpauschalen und Zuschläge, die bei multimorbiden Patienten oft nicht ausgeschöpft werden. Auch die Delegation von Leistungen an qualifizierte MFA – etwa Wundversorgung oder DMP-Dokumentation – ermöglicht eine höhere Fallzahl ohne Qualitätsverlust. Abrechnungsberater mit KV-Erfahrung können erfahrungsgemäß Honorarsteigerungen von 5–15 Prozent realisieren, ohne die Plausibilitätsgrenzen zu überschreiten.

Wann gilt das nicht?

Bei rein privatärztlicher Tätigkeit gelten andere Optimierungsansätze über die GOÄ-Steigerungssätze. Auch Ärzte in Anstellung ohne eigene Abrechnungsnummer haben keinen direkten Einfluss auf die Honorargestaltung.

Ärzteversichert verbindet Honorarplanung mit Absicherungsstrategie, damit höhere Einnahmen auch in einen verbesserten Versicherungsschutz münden.

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