Ein digitales Hygienemanagement mit standardisierten Checklisten und automatisierter Chargendokumentation hat sich in Zahnarztpraxen als effektivster Ansatz erwiesen, um RKI-Richtlinien effizient umzusetzen und bei Praxisbegehungen bestmöglich abzuschneiden. Erfahrene Zahnärzte berichten, dass die Investition in QM-Software die Dokumentationszeit um bis zu 50 Prozent reduziert. Regelmäßige Schulungen des gesamten Praxisteams sind dabei unverzichtbar.

Hintergrund

Ein bewährter Praxistipp ist die Benennung einer Hygienebeauftragten im Team, die als zentrale Ansprechperson für alle Hygienefragen fungiert und regelmäßig an Fortbildungen der Landeszahnärztekammer teilnimmt. Die Dokumentation sollte jede Charge aufbereiteter Instrumente mit Datum, Sterilisationsparametern und Freigabevermerk erfassen. Viele Zahnärzte empfehlen zudem, eine jährliche interne Hygienebegehung durchzuführen, um Schwachstellen vor der offiziellen Kontrolle zu identifizieren.

Wann gilt das nicht?

Rein beratende Zahnarztpraxen ohne invasive Eingriffe haben geringere Hygieneanforderungen. Mobile Zahnarztpraxen unterliegen gesonderten Hygienevorschriften, die teilweise von den stationären Empfehlungen abweichen.

Ärzteversichert unterstützt Zahnärzte bei der Absicherung von Haftungsrisiken, die aus Hygienemängeln resultieren können, und empfiehlt passende Berufshaftpflichtlösungen.

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