Ärzte, die erfolgreich Immobilien als Altersvorsorge nutzen, empfehlen eine konservative Finanzierung mit maximal 70 Prozent Fremdkapitalanteil und eine sorgfältige Standortwahl in Regionen mit stabiler Bevölkerungsentwicklung und guter Infrastruktur. Ein häufiger Fehler ist die Überschätzung der Mietrendite und die Unterschätzung von Instandhaltungsrücklagen. Erfahrene Anleger kalkulieren mindestens 1,50 Euro pro Quadratmeter und Monat für Rücklagen ein.
Hintergrund
Bewährt hat sich der Kauf vermieteter Mehrfamilienhäuser in B- und C-Städten, die höhere Mietrenditen als Großstadtimmobilien bieten. Ärzte berichten, dass die Kombination aus Mieteinnahmen und steuerlichen Abschreibungen den Vermögensaufbau beschleunigt. Ein wichtiger Praxistipp: Die Verwaltung an einen professionellen Hausverwalter delegieren, um den Zeitaufwand neben der ärztlichen Tätigkeit gering zu halten. Die Verwaltungskosten von 25–35 Euro pro Einheit und Monat sind als Werbungskosten absetzbar.
Wann gilt das nicht?
Ärzte mit hoher Verschuldung durch Praxisdarlehen sollten keine zusätzlichen Immobilienkredite aufnehmen. Auch bei unsicherer Einkommensentwicklung, etwa in der Weiterbildungsphase, ist ein Immobilienkauf als Altersvorsorge meist verfrüht.
Ärzteversichert unterstützt Ärzte bei der Abstimmung von Immobilieninvestment, Versicherungsschutz und Gesamtvorsorgestrategie.
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