Immobilien als Altersvorsorge bieten Ärzten die Vorteile eines natürlichen Inflationsschutzes, steuerlicher Abschreibungsmöglichkeiten und stabiler Mieteinnahmen im Ruhestand. Nachteile sind die hohe Kapitalbindung, eingeschränkte Liquidität, Klumpenrisiko bei Konzentration auf eine Anlageklasse und der Verwaltungsaufwand. Ob sich eine Immobilie als Altersvorsorge lohnt, hängt entscheidend von Standort, Finanzierungsstruktur und persönlicher Vermögenssituation ab.

Hintergrund

Der steuerliche Vorteil zeigt sich in der Abzugsfähigkeit von Darlehenszinsen, Abschreibungen und Instandhaltungskosten als Werbungskosten. Im Ruhestand liefern abbezahlte Mietobjekte stabile Zusatzeinnahmen neben Versorgungswerk und privater Vorsorge. Die Nachteile umfassen das Mietausfallrisiko, unerwartete Sanierungskosten und die fehlende Diversifikation bei einem einzelnen Objekt. Ärzte sollten maximal 30–40 Prozent ihres Gesamtvermögens in Immobilien investieren.

Wann gilt das nicht?

Für Ärzte kurz vor dem Ruhestand ist ein kreditfinanzierter Immobilienkauf in der Regel nicht mehr sinnvoll, da die Tilgungszeit zu knapp wird. Auch bei schwankenden Einkommen in der Niederlassungsphase kann die Finanzierungsbelastung problematisch werden.

Ärzteversichert entwickelt individuelle Vorsorgekonzepte, die Immobilienbesitz und Versicherungsschutz optimal verzahnen.

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