Offene Immobilienfonds haben sich für Ärzte als solide Beimischung im Portfolio bewährt, da sie mit kleinen Beträgen einen Zugang zu diversifizierten Immobilienportfolios ermöglichen und eine höhere Liquidität als Direktinvestments bieten. Erfahrene ärztliche Anleger empfehlen, nicht mehr als 10–15 Prozent des Gesamtportfolios in Immobilienfonds zu investieren. Von geschlossenen Fonds raten viele Ärzte aufgrund negativer Erfahrungen mit intransparenten Kostenstrukturen und Illiquidität ab.

Hintergrund

Die durchschnittliche Rendite offener Immobilienfonds lag in den letzten Jahren bei 2–3 Prozent nach Kosten, was in Kombination mit der niedrigen Volatilität für risikobewusste Anleger attraktiv ist. Ein bewährter Tipp ist die Beachtung der Mindesthaltefrist von 24 Monaten und der Kündigungsfrist von 12 Monaten, die seit dem KAGB gelten. Ärzte sollten Immobilienfonds daher nicht als kurzfristige Anlage, sondern als mittelfristigen Vermögensbaustein betrachten.

Wann gilt das nicht?

Für Ärzte mit sehr kurzfristigem Liquiditätsbedarf sind Immobilienfonds aufgrund der Rückgabefristen ungeeignet. Auch bei sehr hohen Anlagebeträgen ab 500.000 Euro kann ein Direktinvestment wirtschaftlich sinnvoller sein.

Ärzteversichert hilft Ärzten, Immobilienfonds in eine ganzheitliche Vorsorge- und Absicherungsstrategie zu integrieren.

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