Immobilienfonds bieten Ärzten die Vorteile einer breiten Diversifikation über verschiedene Standorte und Nutzungsarten, professionelles Fondsmanagement und einen vergleichsweise niedrigen Einstiegsbetrag ab wenigen Hundert Euro. Nachteile sind die eingeschränkte Liquidität durch Mindesthalte- und Kündigungsfristen, laufende Verwaltungskosten und die fehlende direkte Einflussnahme auf die Immobilienauswahl. Die Entscheidung zwischen offenen und geschlossenen Fonds beeinflusst das Risikoprofil erheblich.
Hintergrund
Offene Immobilienfonds punkten mit breiter Streuung und regulierter Struktur, liefern aber vergleichsweise niedrige Renditen von 2–3 Prozent. Geschlossene Fonds versprechen höhere Erträge, binden Kapital jedoch über 10–15 Jahre und bieten keinen regulierten Zweitmarkt. Die Kostenbelastung liegt bei offenen Fonds bei 0,5–1 Prozent jährlich, bei geschlossenen Fonds deutlich höher durch Weichkosten von bis zu 15–20 Prozent des Anlagebetrags.
Wann gilt das nicht?
Für Ärzte, die Immobilien selbst verwalten möchten und ausreichend Kapital für Direktinvestments haben, sind Fonds keine zwingende Wahl. Auch bei sehr kurzen Anlagehorizonten unter drei Jahren sind Immobilienfonds ungeeignet.
Ärzteversichert analysiert, welche Form des Immobilieninvestments zur individuellen Vermögens- und Absicherungsstrategie von Ärzten passt.
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