Immobilieninvestments bieten Ärzten die Vorteile eines natürlichen Inflationsschutzes, steuerlicher Abschreibungsmöglichkeiten und eines Hebeleffekts durch Fremdfinanzierung, der die Eigenkapitalrendite deutlich steigert. Nachteile sind die hohe Kapitalbindung, das Klumpenrisiko bei wenigen Objekten, unvorhersehbare Instandhaltungskosten und der Verwaltungsaufwand. Die Rendite hängt stark von Standort, Kaufpreis und Finanzierungsstruktur ab.

Hintergrund

Der Hebeleffekt funktioniert bei niedrigen Zinsen besonders gut: Mit 20 Prozent Eigenkapital und 80 Prozent Fremdfinanzierung verdoppelt sich die Eigenkapitalrendite gegenüber einem nicht gehebelten Investment. Nachteilig wirkt der Hebel bei steigenden Zinsen und sinkenden Immobilienwerten, da die Darlehensbelastung fix bleibt. Ärzte profitieren von ihrer überdurchschnittlichen Bonität und erhalten in der Regel günstigere Kreditkonditionen als andere Berufsgruppen.

Wann gilt das nicht?

Bei sehr kurzen Anlagehorizonten unter zehn Jahren rechnet sich ein kreditfinanziertes Immobilieninvestment wegen der Nebenkosten selten. Auch Ärzte mit geringer Risikobereitschaft sollten defensive Alternativen wie Immobilienfonds prüfen.

Ärzteversichert hilft Ärzten, die Risiken eines Immobilieninvestments durch passende Gebäude-, Mietausfall- und Rechtsschutzversicherungen abzufedern.

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