Ärzte, die in Impact Investments anlegen, berichten von einer hohen Zufriedenheit durch die Kombination aus marktüblicher Rendite und messbarem gesellschaftlichen Nutzen, etwa in den Bereichen Gesundheitsversorgung, erneuerbare Energien oder Bildung. Entscheidend ist die sorgfältige Prüfung der Wirkungsmessung – nicht jedes als nachhaltig gelabelte Produkt erzielt tatsächlich einen Impact. Erfahrene Anleger empfehlen, auf unabhängige Impact-Ratings und die SFDR-Klassifizierung zu achten.
Hintergrund
In der Praxis hat sich ein Core-Satellite-Ansatz bewährt: Der Kern des Portfolios besteht aus breit diversifizierten ESG-ETFs, ergänzt um gezielte Impact-Investments in Themenfonds wie Healthcare Innovation oder Clean Energy. Ärzte schätzen besonders Fonds, die in medizinische Forschung, Krankenhausinfrastruktur in Entwicklungsländern oder Telemedizin-Startups investieren. Die Renditeerwartung liegt bei 4–7 Prozent pro Jahr und damit auf dem Niveau konventioneller Vergleichsprodukte.
Wann gilt das nicht?
Für Ärzte, die ausschließlich auf maximale Rendite setzen und keine Nachhaltigkeitspräferenzen haben, bieten Impact Investments keinen Zusatznutzen. Auch bei sehr kurzen Anlagehorizonten ist die Impact-Messung kaum aussagekräftig.
Ärzteversichert unterstützt Ärzte dabei, nachhaltige Geldanlage und Versicherungsvorsorge in einem ganzheitlichen Konzept zu verbinden.
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