Impact Investing bietet Ärzten den Vorteil, mit ihrem Kapital messbare soziale oder ökologische Wirkung zu erzielen, ohne auf marktübliche Renditen verzichten zu müssen. Nachteile sind das Greenwashing-Risiko bei unzureichend geprüften Produkten, eine noch eingeschränkte Produktauswahl im Vergleich zu konventionellen Anlagen und teilweise höhere Verwaltungskosten. Für werteorientierte Ärzte ist Impact Investing dennoch eine sinnvolle Ergänzung der Anlagestrategie.
Hintergrund
Der Hauptvorteil liegt in der Doppelwirkung: Finanzielle Erträge und gesellschaftlicher Nutzen ergänzen sich. Studien zeigen, dass Impact-Fonds über längere Zeiträume vergleichbare oder sogar leicht bessere risikoadjustierte Renditen als konventionelle Fonds erzielen. Der Nachteil besteht darin, dass die Wirkungsmessung noch nicht standardisiert ist und die tatsächliche ökologische oder soziale Wirkung schwer überprüfbar sein kann. Die Verwaltungskosten liegen mit 0,3–0,8 Prozent bei ETFs moderat.
Wann gilt das nicht?
Für rein kurzfristige Spekulationsstrategien ist Impact Investing nicht geeignet. Auch bei sehr konservativen Anlagestrategien mit Fokus auf Festgeld oder Staatsanleihen gibt es kaum Impact-Produkte.
Ärzteversichert berät Ärzte zu nachhaltigen Anlagestrategien und integriert Impact Investing in die Gesamtvorsorgeplanung.
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