Die Anlage in Anleihen ist für Ärzte keine gesetzliche oder berufsständische Pflicht, sondern eine freiwillige Investitionsentscheidung im Rahmen der privaten Vermögensanlage. Anleihen dienen als defensiver Portfoliobaustein und reduzieren die Gesamtvolatilität eines diversifizierten Portfolios. Für Ärzte mit moderater Risikoneigung können Anleihen einen sinnvollen Ausgleich zu aktienbasierten Anlagen darstellen.

Hintergrund

Anleihen bieten planbare Zinserträge und eine feste Rückzahlung am Laufzeitende, was sie besonders für Ärzte attraktiv macht, die einen Teil ihres Vermögens risikoarm anlegen möchten. Die Rendite liegt aktuell bei Staatsanleihen hoher Bonität bei 2–3 Prozent, bei Unternehmensanleihen entsprechend höher. Als Faustregel gilt: Der Anleihenanteil im Portfolio sollte in etwa dem Lebensalter in Prozent entsprechen – ein 40-jähriger Arzt könnte demnach 40 Prozent in Anleihen und 60 Prozent in Aktien investieren.

Wann gilt das nicht?

Junge Ärzte mit langem Anlagehorizont und hoher Risikotoleranz benötigen keinen Anleihenanteil und können von einer reinen Aktienanlage stärker profitieren. Auch bei sehr kleinen Anlagebeträgen lohnt sich die Diversifikation über Anleihen oft nicht.

Ärzteversichert hilft Ärzten, die Vermögensanlage in eine ganzheitliche Finanz- und Absicherungsstrategie einzubetten.

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