Eine durchdachte Entnahmestrategie für das Anlageportfolio ist für Ärzte im Ruhestand entscheidend, um das aufgebaute Vermögen planvoll zu verwenden und das Risiko zu minimieren, das Kapital zu früh aufzubrauchen. Die bekannteste Methode ist die Vier-Prozent-Regel, die besagt, dass ein Portfolio über 30 Jahre hält, wenn jährlich maximal vier Prozent entnommen werden.

Hintergrund

Die Vier-Prozent-Regel basiert auf historischen Kapitalmarktrenditen und ist für ETF-basierte Portfolios gut belegt. Der Bucket-Ansatz teilt das Vermögen in drei Töpfe: kurzfristig liquide Mittel für die ersten drei Jahre, mittelfristige Anleihen für drei bis zehn Jahre und langfristig wachstumsorientiertes Aktienportfolio. Die dynamische Entnahme passt die jährliche Entnahme an die Portfolioentwicklung an. Ärzte sollten auch steuerliche Aspekte der Entnahme berücksichtigen, da Kapitalerträge der Abgeltungsteuer unterliegen.

Wann gilt das nicht?

Ärzte, die primär aus Versorgungswerk, Mieteinnahmen oder einer Unternehmensrente leben, benötigen möglicherweise keine aktive Entnahmestrategie für ihr Depot, wenn diese Quellen den Bedarf ausreichend decken.

Ärzteversichert empfiehlt, die Entnahmestrategie bereits Jahre vor dem Ruhestand zu planen und dabei Steuern, Inflation und Langlebigkeitsrisiko zu berücksichtigen.

Für Ärzte im Ruhestand ist eine Entnahmestrategie entscheidend: Die Vier-Prozent-Regel oder der Bucket-Ansatz helfen, aufgebautes Vermögen planvoll zu entnehmen, ohne das Kapital vorzeitig aufzubrauchen.

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