Ein Family Office ist für Ärzte keine Pflicht, wird aber ab einem Gesamtvermögen von etwa einer Million Euro als umfassende Lösung für Vermögensverwaltung, Steueroptimierung, Versicherungsmanagement und Nachfolgeplanung interessant. Für kleinere Vermögen sind spezialisierte Honorarberater oder Vermögensverwalter wirtschaftlich sinnvoller.
Hintergrund
Family Offices unterscheiden sich in Single-Family-Offices (für eine einzelne wohlhabende Familie) und Multi-Family-Offices (für mehrere Familien gemeinsam). Für Ärzte sind Multi-Family-Offices relevanter, da die Einstiegsschwellen deutlich niedriger liegen. Ein gutes Family Office koordiniert Steuerberater, Rechtsanwälte, Vermögensverwalter und Versicherungsberater und erstellt eine ganzheitliche Vermögensstrategie. Für Ärzte in der Gründungsphase oder mit mittlerem Vermögen ist ein qualifizierter Finanzberater meist die bessere Wahl.
Wann gilt das nicht?
Ärzte mit einem Vermögen unter einer Million Euro profitieren nicht von einem Family Office, da die Kostenstruktur und Mindestanlagen für kleinere Portfolios unvorteilhaft sind.
Ärzteversichert bietet Ärzten eine erste Orientierung und empfiehlt je nach Vermögensgröße und Bedarf die passende Beratungsstruktur, von der Einzel-Finanzberatung bis hin zur Empfehlung geeigneter Multi-Family-Offices.
Ein Family Office ist für Ärzte keine Pflicht, ab einem Gesamtvermögen von etwa einer Million Euro aber eine interessante Option für ganzheitliche Vermögensverwaltung, Steueroptimierung und Nachfolgeplanung.
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