Eine fondsgebundene Rentenversicherung ist für Ärzte keine Pflicht, bietet aber in der Auszahlungsphase steuerliche Vorteile gegenüber einem direkten ETF-Portfolio. Nachteilig sind die oft höheren Gesamtkosten durch Versicherungsgebühren, die die Rendite im Vergleich zu einem kostengünstigen ETF-Direktinvestment schmälern.

Hintergrund

Bei einer fondsgebundenen Rentenversicherung wird der Rückkaufswert in der Rentenphase nur zur Hälfte als Einkommen versteuert (Halbeinkünfteverfahren), wenn der Vertrag mindestens zwölf Jahre läuft und die Leistung nach dem 62. Lebensjahr beginnt. Beim direkten ETF-Depot wird jede Entnahme mit 25 Prozent Abgeltungsteuer belastet. Für Ärzte mit sehr hohem Steuersatz kann die Steuerersparnis in der Rentenphase die Mehrkosten überwiegen. Moderne Nettopolicen ohne Abschlusskosten verbessern die Wirtschaftlichkeit erheblich.

Wann gilt das nicht?

Für Ärzte, die kurz vor dem Rentenalter sind, lohnt sich eine fondsgebundene Rentenversicherung wegen der kurzen Laufzeit kaum. Auch bei hohen Versicherungskosten überwiegen die Nachteile.

Ärzteversichert vergleicht fondsgebundene Rentenversicherungen anhand arztspezifischer Kriterien und berechnet, ob das Produkt im Einzelfall wirtschaftlich sinnvoll ist.

Eine fondsgebundene Rentenversicherung ist für Ärzte keine Pflicht. Sie bietet steuerliche Vorteile in der Rentenphase, ist aber oft teurer als ein direktes ETF-Portfolio. Nettopolicen verbessern die Wirtschaftlichkeit deutlich.

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