Aktive Geldanlage ist für Ärzte keine gesetzliche Pflicht, aber angesichts des hohen Einkommens und der Notwendigkeit, neben dem Versorgungswerk eine eigenverantwortliche Altersvorsorge aufzubauen, für die meisten Ärzte praktisch unverzichtbar. Wer ausschließlich auf das Versorgungswerk setzt, riskiert eine deutlich niedrigere Rentenleistung als im aktiven Berufsleben.

Hintergrund

Ärzte gehören zu den Berufsgruppen mit den größten Sparpotenzialen, nutzen diese aber nicht immer systematisch. Empfehlenswerte Anlageformen für Ärzte umfassen breit diversifizierte ETF-Portfolios, Immobilien, Sachwerte und gegebenenfalls betriebliche Altersvorsorge. Inflation und steigende Lebenshaltungskosten erfordern eine Rendite, die über dem Inflationsniveau liegt. Das Versorgungswerk allein bietet in der Regel eine Rente von 30 bis 50 Prozent des letzten aktiven Einkommens.

Wann gilt das nicht?

Ärzte, die bereits sehr hohe Versorgungswerk-Anwartschaften haben und bescheiden leben, könnten theoretisch auf ergänzende Geldanlage verzichten. In der Praxis ist das aber die Ausnahme.

Ärzteversichert empfiehlt Ärzten eine systematische Geldanlage ab dem ersten Berufsjahr und bietet Beratung zur optimalen Anlagestrategie für die jeweilige Karrierephase an.

Geldanlage ist für Ärzte keine Pflicht, aber wegen des hohen Einkommens und der Notwendigkeit eigenverantwortlicher Altersvorsorge neben dem Versorgungswerk praktisch unverzichtbar.

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →