Immobilien gelten traditionell als vergleichsweise sichere Altersvorsorge für Ärzte, sind aber nicht risikolos. Leerstand, Mietausfälle, steigende Zinsen bei der Anschlussfinanzierung, unerwartete Instandhaltungskosten und lokale Markteinbrüche können die erwartete Rendite erheblich verringern. Eine Immobilie als alleinige Altersvorsorge ist daher keine ausreichende Absicherung.

Hintergrund

Vermietete Immobilien bieten Ärzten regelmäßige Mieteinnahmen und potenziellen Wertzuwachs, zudem sind Zinsen und Abschreibungen steuerlich absetzbar. Selbst genutzte Immobilien (Eigenheim) bieten mietfreies Wohnen im Alter, sind aber nicht so liquide wie Kapitalanlagen. Das Klumpenrisiko bei großen Immobilienportfolios ist ein wichtiger Faktor: Regionale Markteinbrüche können das gesamte Immobilienvermögen betreffen. Eine breite Diversifikation mit Aktien- und Rentenanlagen ist empfehlenswert.

Wann gilt das nicht?

In stark wachsenden Ballungsräumen mit stabiler Nachfrage kann die Immobilie eine sehr sichere Altersvorsorgekomponente sein. Ärzte mit gutem Reservekapital und handwerklichem Interesse können Immobilieninvestitionen erfolgreich gestalten.

Ärzteversichert empfiehlt, Immobilieninvestitionen als Teil eines diversifizierten Altersvorsorgeportfolios zu planen und das Klumpenrisiko durch andere Anlageformen zu begrenzen.

Immobilien sind für Ärzte eine vergleichsweise sichere, aber nicht risikolose Altersvorsorge. Leerstand, Zinsrisiken und Instandhaltungskosten können die Rendite mindern. Eine Diversifikation des Portfolios ist empfehlenswert.

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →