Ein Immobilienfonds ist für Ärzte keine Pflicht, kann aber als Beimischung im Portfolio sinnvoll sein. Er ermöglicht eine indirekte Beteiligung am Immobilienmarkt ohne den Aufwand der direkten Immobilienverwaltung und bietet Diversifikation über viele Objekte und Standorte.
Hintergrund
Offene Immobilienfonds investieren in gewerbliche und wohnwirtschaftliche Objekte weltweit und schütten Erträge aus Mieten und Verkäufen aus. Sie sind täglich handelbar und einfach im Depot zu halten. Geschlossene Immobilienfonds binden Kapital für mehrere Jahre und bieten teils höhere Renditechancen, aber auch höhere Risiken. REITs als börsengehandelte Immobiliengesellschaften sind liquide und bieten Zugang zu globalen Immobilienmärkten. Die Erträge unterliegen der Abgeltungsteuer.
Wann gilt das nicht?
Ärzte, die bereits ausreichend direkt in Immobilien investiert sind, brauchen keine zusätzliche Fondsbeteiligung. Bei kurzen Anlagehorizonten sind offene Immobilienfonds wegen möglicher Rückgabeaussetzungen nicht empfehlenswert.
Ärzteversichert empfiehlt, Immobilienfonds als einen von mehreren Bausteinen in einem breit diversifizierten Anlageportfolio zu betrachten und die Gesamtstrategie individuell mit einem Finanzberater abzustimmen.
Immobilienfonds sind für Ärzte keine Pflicht. Als Portfoliobeimischung bieten sie eine indirekte Immobilieninvestition ohne Verwaltungsaufwand und ermöglichen eine breite Diversifikation über Objekte und Standorte.
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