Die Leibrente auf eine Immobilie ist keine Pflicht, sondern ein freiwilliges Gestaltungsmodell, das Ärzten ermöglicht, Immobilienvermögen in laufende Einnahmen umzuwandeln und dabei das Wohnrecht zu behalten.

Hintergrund

Bei einer Immobilien-Leibrente überträgt der Eigentümer das Eigentum an der Immobilie gegen Zahlung einer lebenslangen monatlichen Rente und/oder eines Wohnrechts. Das Modell eignet sich besonders für Ärzte im Ruhestand, die Immobilienvermögen halten, aber Liquiditätsbedarf haben. Steuerlich sind die Leibrentenzahlungen beim Empfänger zum Ertragsanteil steuerpflichtig; beim Zahler handelt es sich in der Regel um private Anschaffungskosten ohne Sofortabzug.

Wann gilt das nicht?

Ärzte, die ihre Immobilien langfristig als Erbschaft weitergeben wollen oder deren Kinder die Immobilie übernehmen sollen, nutzen die Leibrente in der Regel nicht. Auch wer bereits ausreichend liquide Altersvorsorge hat, benötigt dieses Modell nicht.

Ärzteversichert empfiehlt, das Leibrentenmodell auf Immobilien mit einem Steuerberater und einem Notar sorgfältig zu strukturieren, da die Auswirkungen auf Erbschaft, Schenkung und Einkommensteuer komplex sind.

Leibrente auf Immobilien ist keine Pflicht, aber ein nützliches Instrument für Ärzte im Ruhestand, die gebundenes Immobilienvermögen in regelmäßige Einnahmen umwandeln wollen.

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