Mitarbeitergewinnung ist keine gesetzliche Pflicht, aber angesichts des akuten Fachkräftemangels im Gesundheitswesen faktisch überlebensnotwendig für den reibungslosen Praxisbetrieb.

Hintergrund

MFA, Medizinische Fachangestellte, Pflegekräfte und ärztliche Kolleginnen und Kollegen sind in Deutschland knapp. Praxisinhaber, die sich nicht aktiv um Stellenbesetzungen kümmern, riskieren monatelange Vakanzen und Überlastung des verbleibenden Teams. Modernes Praxisrecruiting umfasst Stellenanzeigen auf Fachportalen, Social-Media-Präsenz, Mitarbeiterempfehlungsprogramme, Praktikantenbetreuung und gezielte Nachwuchsförderung durch Ausbildungsplätze.

Wann gilt das nicht?

Solo-Praxen, die mit minimalem Personal auskommen, haben geringere Recruitinganforderungen. Auch Praxen in begehrten städtischen Lagen mit hohem Bewerberaufkommen können auf aktives Recruiting teilweise verzichten.

Ärzteversichert empfiehlt, Mitarbeitergewinnung als strategische Daueraufgabe zu verstehen und in attraktive Arbeitsbedingungen, Gehalt und Praxiskultur zu investieren, um die besten Fachkräfte langfristig zu binden.

Mitarbeitergewinnung ist keine gesetzliche Pflicht für Ärzte, aber ohne aktive Recruiting-Strategien ist ein funktionierender Praxisbetrieb angesichts des Fachkräftemangels im Gesundheitswesen kaum möglich.

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