Private Equity ist für Ärzte keine Pflicht und auch keine universell empfohlene Anlageklasse, sondern eine spezifische Investitionsoption mit hohen Renditechancen bei gleichzeitig langen Bindungsfristen und eingeschränkter Liquidität.

Hintergrund

Private-Equity-Fonds investieren in nicht börsennotierte Unternehmen und versprechen langfristig überdurchschnittliche Renditen. Mindestanlagen liegen häufig bei 100.000 Euro oder mehr, und das Kapital ist oft zehn Jahre gebunden. Für Ärzte mit hohem verfügbaren Einkommen und langem Anlagehorizont kann Private Equity ein sinnvoller Teil des Portfolios sein.

Wann gilt das nicht?

Ärzte mit hohem Fremdkapitalanteil in der Praxis oder begrenztem Eigenkapital sollten keine illiquiden Anlagen wie Private Equity eingehen. Auch wer in absehbarer Zeit auf das Kapital angewiesen ist, sollte diese Anlageform meiden.

Ärzteversichert rät, Kapitalanlagen immer im Kontext eines soliden Versicherungs- und Absicherungskonzepts zu planen, damit Anlagerisiken nicht die wirtschaftliche Stabilität gefährden.

Private Equity ist für Ärzte keine Pflicht, kann aber für kapitalstarke Ärzte mit langem Anlagehorizont ein renditestarker Portfoliobaustein sein.

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