Ein Selbstbehalt in der PKV ist für Ärzte keine Pflicht, aber eine Option, die durch Beitragsreduzierungen von mehreren hundert Euro monatlich besonders für Ärzte mit geringem Krankenstand wirtschaftlich attraktiv ist.
Hintergrund
PKV-Tarife mit Selbstbehalt kosten deutlich weniger als Tarife ohne Eigenbeteiligung. Ärzte, die selten Leistungen in Anspruch nehmen, können durch einen jährlichen Selbstbehalt von 600 bis 5.000 Euro erhebliche Beitragsersparnisse erzielen. Zusätzlich sind PKV-Beiträge als Sonderausgaben steuerlich absetzbar, was die effektive Belastung weiter reduziert.
Wann gilt das nicht?
Ärzte mit chronischen Erkrankungen oder häufigem Behandlungsbedarf zahlen mit hohem Selbstbehalt mehr als mit niedrigem. Auch bei Familienversicherung über die PKV sind die Selbstbehaltsregelungen zu berücksichtigen.
Ärzteversichert hilft Ärzten, den optimalen PKV-Tarif mit individuellem Selbstbehalt zu finden und die steuerlichen Auswirkungen auf die Gesamtbelastung zu berechnen.
PKV-Selbstbehalt ist keine Pflicht, aber für gesunde Ärzte mit seltener Inanspruchnahme ein erheblicher Kostenhebel. Beitragseinsparungen können mehrere tausend Euro jährlich betragen.
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