Ein Praxis-Labor benötigt über die reguläre Berufshaftpflicht hinaus spezifischen Versicherungsschutz für teure Laborgeräte, mögliche fehlerhafte Laborergebnisse mit klinischen Auswirkungen und besondere Haftungsrisiken analytischer Tätigkeiten.

Hintergrund

Praxis-eigene Laboratorien betreiben wertvolle Analysegeräte, die bei Defekt oder Einbruch hohe Ersatzkosten verursachen. Fehlerhafte Laborwerte können falsche Diagnosen und Therapieentscheidungen zur Folge haben, was zu erheblichen Haftungsansprüchen führen kann. Standardmäßige Berufshaftpflichten für Ärzte decken laboranalytische Tätigkeiten zwar häufig mit ab, aber die Deckungssummen müssen auf das Laborvolumen abgestimmt sein.

Wann gilt das nicht?

Praxen ohne eigenes Labor und mit vollständiger Auslagerung der Analytik an externe Labore haben keinen spezifischen Laborversicherungsbedarf. Bei Einzel-Schnelltests im Praxisablauf ist das Risiko gering.

Ärzteversichert empfiehlt Praxen mit eigenem Labor, den Versicherungsschutz auf Laborgeräte, analytische Tätigkeiten und mögliche Folgeschäden aus fehlerhaften Ergebnissen explizit abzuklären.

Praxis-Labore benötigen spezifischen Versicherungsschutz für teure Geräte und fehlerhafte Laborergebnisse. Standard-Berufshaftpflichten sollten auf das Laborvolumen und die analytischen Tätigkeiten abgestimmt sein.

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →