Die häufigsten IT-Sicherheitsprobleme in Arztpraxen sind laut erfahrenen Praxisinhabern unzureichende Backupstrategien, veraltete Praxisverwaltungssoftware und mangelnde Mitarbeiterschulung für Phishing-Angriffe. Ein Ransomware-Angriff kann eine Praxis tagelang lahmlegen und erheblichen wirtschaftlichen Schaden verursachen.
Hintergrund
Ärzte, die bereits Cyberangriffe erlebt haben, berichten, dass der Schaden weniger durch die technische Lücke entstand als durch fehlende Notfallpläne und mangelhaftes Backup-Management. Bewährt haben sich: automatisierte tägliche Backups auf getrennten Systemen, regelmäßige Mitarbeiterschulungen zu Phishing, klare Zugriffsrechte für Praxispersonal und ein dokumentierter Notfallplan für IT-Ausfälle. Die meisten Angriffe beginnen mit einer unachtsam geöffneten E-Mail.
Wann gilt das nicht?
Praxen, die vollständig auf Cloud-basierte Lösungen zertifizierter Anbieter setzen, haben ein geringeres Risiko durch lokale Angriffsvektoren. Sehr kleine Praxen mit einem einzigen Arbeitsplatz haben ein geringeres Angriffspotenzial als größere Praxisverbünde.
Ärzteversichert empfiehlt, jährlich einen IT-Sicherheitscheck durch einen zertifizierten Dienstleister durchzuführen und alle Mitarbeitenden mindestens einmal pro Jahr in IT-Sicherheitsgrundlagen zu schulen.
Die häufigsten IT-Sicherheitsprobleme in Arztpraxen sind fehlende Backups, veraltete Software und Phishing-Angriffe auf Mitarbeitende. Regelmäßige Schulungen und automatisierte Backups sind die wirksamsten Schutzmaßnahmen.
Persönliche Beratung zu diesem Thema?
Kostenfreie Erstberatung anfragen →