2026 treten wichtige Änderungen für die Kapitalanlage zur Altersvorsorge von Ärzten in Kraft: Die Reform der geförderten Altersvorsorge (Nachfolge Riester) und angepasste Regelungen zur Abgeltungsteuer verändern die Attraktivität verschiedener Anlageformen für Ärzte mit hohem Einkommen.
Hintergrund
Die Altersvorsorgedepot-Reform 2026 schafft ein neues gefördertes Altersvorsorgekonto, das flexible Einzahlungen und eine breite Palette an Anlageformen erlaubt. Gleichzeitig bleiben Rürup-Beiträge für Selbstständige steuerlich vorteilhaft und sind 2026 mit bis zu 27.566 Euro jährlich als Sonderausgaben absetzbar. Ärzte in der Niederlassung profitieren durch ihren hohen Grenzsteuersatz besonders stark von steuerlich geförderten Vorsorgelösungen.
Wann gilt das nicht?
Ärzte, die bereits ein gut diversifiziertes Versorgungswerk-Portfolio und zusätzliche Rürup-Verträge haben, müssen ihre Strategie nicht grundlegend ändern. Die Reformen betreffen vor allem Ärzte, die bislang auf klassische Riester-Verträge gesetzt haben oder keine geförderte Altersvorsorge nutzen.
Ärzteversichert empfiehlt, die eigene Altersvorsorgestrategie 2026 mit einem auf Ärzte spezialisierten Finanzberater zu überprüfen und die neuen Fördermöglichkeiten zu nutzen.
2026 bringt mit dem neuen Altersvorsorgedepot und angepassten Rürup-Höchstbeiträgen wichtige Neuerungen für die Altersvorsorge von Ärzten. Eine Überprüfung der bestehenden Anlagestrategie ist empfehlenswert.
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